Von Klein auf lernen viele Jungen, dass Gefühle zu zeigen Schwäche ist, Bedürfnisse zu haben, stört und der eigene Wert an Ergebnisse gekoppelt ist. Sie lernen, sich von ihrem inneren Erleben abzutrennen und ihre Identität über die Rolle, die sie beruflich bekleiden, zu definieren.
Das erzeugt nach außen starke Persönlichkeiten, die innerlich oft einsam sind. Viele der Männer, mit denen ich arbeite, präsentieren nach außen Erfolg um Erfolg, fühlen diesen aber nicht, weil sie innerlich abgestumpft oder leer sind. Kein Wunder. Die Verbindung zu ihrem inneren Kern haben sie nie wirklich herstellen dürfen.
Meine Arbeit schafft einen Raum, in dem Männer aufhören müssen, sich zu beweisen und anfangen können, sich selbst zu begegnen.